Austausch bei Spielen, Tee und Kaffee

Angebot heisst nun Offener Treff international Austausch bei Spielen Tee und KaffeeDer stellvertretende Landrat Franz-Ludwig Blömker (l.) und Organisator Georg Burholt (3.v.l.) kamen bei verschiedenen Gesellschaftsspielen mit den Gästen ins Gespräch. Foto: Christopher IrmlerAngebot heißt nun „Offener Treff international“

Sassenberg - Das Angebot im evangelischen Gemeindehaus hat einen neuen Namen: Einmal im Monat findet dort der „Offene Treff international“ statt. Der Austausch und die Integration in geselliger Atmosphäre stehen im Mittelpunkt.

Einmal im Monat laden die Organisatoren des „Offenen Treffs“ in den großen Saal des evangelischen Gemeindehauses ein. Stets, so berichtet Organisator Georg Burholt , folgten 25 bis 40 Teilnehmer dieser Einladung. Bei Kaffee oder Tee kommen Geflüchtete und Einheimische miteinander ins Gespräch; wahlweise werden beliebte Brettspielklassiker gespielt.

„ Wichtig ist uns einzig und allein die Bereitschaft für ein friedvolles Miteinander. “

Organisator Georg Burholt

Auch am vergangenen Sonntag begrüßte das Organisationsteam Menschen aus Afghanistan, Irak und Iran, Russland, Syrien und der Türkei. „Wichtig ist uns einzig und allein die Bereitschaft für ein friedvolles Miteinander“, betont Burholt. „Uns interessieren nicht Hautfarbe, Religion, Nationalität oder Bildungsstand.“ Entsprechend habe sich der Treff etabliert. In ungezwungener Atmosphäre werden hier kleinere und größere Probleme gelöst. Während die Kinder in Ruhe und Frieden spielen können, tauschen sich die Erwachsenen aus.

Integration und ein gutes Miteinander

„Wir möchten in Zukunft noch besser vermitteln, wie man in Deutschland tickt, was hier wichtige Gepflogenheiten und Selbstverständlichkeiten sind“, so Burholt. Integration und ein gutes Miteinander seien nur möglich, wenn man sich aufeinander einlasse. „Es braucht natürlich die Bereitschaft der Bevölkerung, sich darauf einzulassen.“ Daher wurde auch der Name der Veranstaltung geändert. Von nun an wird ein „Offener Treff international“ angeboten.

„ Man merkt, dass die Leute Lust haben und ankommen wollen.“

Franz-Ludwig Blömker, stellvertretender Landrat

„Man merkt, dass die Leute Lust haben und ankommen wollen. Sie möchten hier leben, sich integrieren – das wird hier sehr deutlich“, lautet auch die Einschätzung von Franz-Ludwig Blömker. Der stellvertretende Landrat begleitet das offene Angebot auch in seiner Funktion als Vertreter der Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros (BaS) bereits seit einigen Jahren.

Quelle: WN vom 29.01.2020  /  Text & Foto: C. Irmler

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