Kommunionkinder tragen das Kreuz

Passionsspiel Jesus traegt das schwere Kreuz Kommunionkinder tragen das Kreuz23 Kommunionkinder aus Sassenberg und Füchtorf waren am Karfreitag in der Füchtorfer Pfarrkirche im Einsatz und stellten das Passionsspiel vor. Foto: privat Passionsspiel „Jesus trägt das schwere Kreuz“

Füchtorf/Sassenberg - Das Passionsspiel „Jesus trägt das schwere Kreuz“ wurde am Karfreitag von 23 Kommunionkindern in der Füchtorfer Pfarrkirche aufgeführt.

Die Kommunionkinder hatten ihre Rollen verinnerlicht und gaben beim Passionsspiel in der Füchtorfer Pfarrkirche ihr Bestes. Nach der auf den biblischen Erzählungen basierenden Textvorlage „Jesus trägt das schwere Kreuz“ hatten 23 Kommunionkinder in den vergangenen sechs Wochen der Fastenzeit für das Passionsspiel geübt. „Erstmals waren Kinder aus Sassenberg und Füchtorf mit dabei“, sagt Sandra Brinkmann , die die Proben auch in diesem Jahr koordinierte. Abwechselnd habe man in beiden Gemeindeteilen geprobt. „Das Interesse war auf jeden Fall da“, freute sich Brinkmann.

Mit ihrem spiel brachten die Kommunionkinder den Gläubigen am Karfreitag die Geschehnisse vom Verrat durch Judas und die Verhaftung Jesu im Garten Gethsemane über Petrus‘ dreifache Verleugnung, die Verurteilung Jesu durch Pontius Pilatus, bis zu Kreuzigung und Begräbnis noch einmal ganz anders näher. „Das war ein bewegendes, ergreifendes Passionsspiel“, dankte Pfarrer Andreas Rösner den Kindern, die für das Spiel geprobt hatten ebenso wie allen, die den Probenbetrieb organisiert und geleitet hatten.

Lauten Applaus gab es zum Ende des Passionsspiels übrigens nicht. Sandra Brinkmann hatte die zahlreichen Zuschauer in der Kirche vor Spielbeginn darauf hingewiesen, dass die Kinder selber entscheiden hatten, dass lauter Beifall nach dem Kreuzestod Jesu‘ wohl unpassend wäre. Eltern und Geschwister, Freunde oder Großeltern hatten am Ende des Passionsspiels am Karfreitag aber dennoch natürlich die Möglichkeit, still ihre Begeisterung ob der schauspielerischen Leistung der jungen Akteure zum Ausdruck zu bringen – beispielsweise mit in die Luft gereckten nach oben zeigenden Daumen.

Und natürlich freuten sich die Kinder nach der Aufführung auch über persönlich überbrachtes Lob oder Glückwünsche. Als Erinnerung an ihre Beteiligung am Passionsspiel 2019 bekam jeder Spieler übrigens eine Fotocollage mit Bildern verschiedener Spielszenen.

Quelle: WN vom 25.04.2019  /  Text: U. Lieber | Foto: privat

 

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