Christen feiern gemeinsam

Oekumenisches Pfarrfamilienfest in Fuechtorf Christen feiern gemeinsamBei den Klängen des Füchtorfer Musikvereins schunkelten die Besucher im Takt. Foto: Theresa Oertker Ökumenisches Pfarrfamilienfest in Füchtorf

Füchtorf - Ein buntes Treiben auf dem Füchtorfer Kirchplatz mit Unterhaltung für Groß und Klein lockte am Sonntag zahlreiche Besucher zu dem 15. ökumenischen Pfarrfamilienfest der katholischen Gemeinde St. Marien & Johannes und der evangelischen Gemeinde Sassenberg-Füchtorf-Greffen, das in diesem Jahr ganz unter dem Motto „Aufstehen, aufeinander zugehen“ stand.

Mit einem ökumenischen Familiengottesdienst um 10.30 Uhr startete am Sonntag das traditionelle, alle zwei Jahre stattfindende Pfarrfamilienfest in Füchtorf. Gemeinsam gestalteten die Pfarrer Norbert Ketteler, Andreas Rösner und Michael Prien die Messe, die Füchtorfer Chorgemeinschaft unterstütze musikalisch, und auch der neue Organist Christian Ortkras stellte sich der Gemeinde vor und lud zum Ende der Messe zum Verweilen bei einem Orgelsolo ein.

Die Messe wie auch das anschließende Pfarrfest standen unter dem Motto „Aufstehen, aufeinander zugehen“ und sollten zum Ausdruck bringen, dass sich Kirche bewegt. Ökumene“ heißt wörtlich übersetzt „die ganze bewohnte Erde“ und meint die Bemühungen um die Einheit aller Christen. Den Auftakt auf der Kirchplatz-Bühne gaben die Kinder des Blauland Kindergartens mit einem Piratentanz. Bei strahlendem Sonnenschein genossen die Besucher zudem die Musik vom Füchtorfer Spielmannszug und Musikverein. Der Marienkindergarten führte das Stück „Die Raupe Nimmersatt“ auf, und die Chorgemeinschaft lud zum gemeinsamen, offenen Singen ein.

Neben dem Bühnenprogramm boten kleine Stände rund um den Kirchplatz zu Spiel und Spaß ein. Eine große Hüpfburg, Holzspiele bei den evangelischen Gemeindemitgliedern und Boote-Basteln bei der Kolpingsfamilie ließen bei den jüngsten Besuchern keine Langeweile aufkommen. Faire Eine-Welt Produkte gab es bei dem Stand der Caritas zu erwerben und Pastor Ketteler lud die Gäste zu drei Kirchturmführungen ein.

Auch für das leibliche Wohl wurde bestens gesorgt. Pommes und Bratwurst, die begehrte Puddingbar des Heimatvereins, frische Waffeln an dem Stiftungsstand der evangelischen Gemeinde und rund 30 selbst gebackene Torten und Kuchen in der Cafeteria der KFD waren heiß begehrt. Neben einer Tombola mit attraktiven Preisen lud der Kirchenvorstand zu einer Schätzfrage, „Wie viele Steinstufen gibt es in und an den Kirchen St. Mariä Himmelfahrt in Füchtorf sowie St. Johannes Evangelist und der evangelischen Gnadenkirche in Sassenberg gesamt?“ galt es zu erraten. Der Reinerlös des Festes geht an die evangelische Kirchengemeinde für die Renovierung der Fensterfront der Kirche und der Anteil der katholischen Kirchengemeinde fließt dem Partnerschaftsprojekt der Caritas der Diözese Ruhengeri in Ruanda zu.

Diakon Werner Fusenig informierte an einem großen Stand mit Bildern über dieses Projekt und konnte mit ganz aktuellen Berichten dienen, da seine Tochter Mirjam aktuell zu Besuch in dem Gesundheitszentrum in Ruanda ist. Zudem stand er den ganzen Tag über in regem WhatsApp-Kontakt mit Father Theoneste, Direktor der Caritas Diözese Ruhengeri. So schickte er ihm ein Live-Video vom Treiben auf dem Kirchplatz und erhielt gleich erfreute Rückmeldung. „Das zeigt uns doch wie klein die Welt ist“, freute Fusenig sich über die rege Kommunikation.

Auch der Festausschuss zeigte sich zufrieden über den Ablauf mit der Gewissheit, erneut ein schönes, abwechslungsreiches ökumenisches Pfarrfamilienfest auf die Beine gestellt zu haben.

Quelle: WN vom 03.09.2018  /  Text & Foto: T. Oertker

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