Weihnachtsduft zieht durch Füchtorf

Glockebericht Adventmarkt in FuechtorfZahlreiche Plätzchen hatten die Landfrauen gebacken, die (v. l.) Doris Schöne und Gaby Kemmer verkauften. Bild: J. KleigreweFüchtorf (kle) - Seit einigen Wochen haben die großen Weihnachtsmärkte geöffnet, die mit hunderten Buden locken. Dass eine solche Veranstaltung auch in kleinerem Rahmen und trotz schlechten Wetters ein tolles Erlebnis sein kann, hat der Weihnachtsmarkt an der Füchtorfer Kirche bewiesen.

Nur ein knappes Dutzend an Ständen war vor der Kirche aufgebaut worden. Zudem öffnete das Pfarrheim seine Türen. Dennoch wartete auf die Besucher, die dem Nieselregen trotzten, ein kleiner aber feiner Weihnachtsmarkt, der alles zu bieten hatte, was es auch in großen Städten zu sehen gibt.

Spendensammlung für den guten Zweck

Nicht fehlen durften selbstverständlich Stände mit heißem Glühwein und frischem Grillgut. Für die kleinen Besucher gab es leckeren Punsch und Kakao. An den übrigen Buden präsentieren sich Vereine aus Füchtorf, die ihren Teil zur Adventszeit beisteuerten und dazu auch noch Spenden für gute Zwecke sammelten. So etwa die Katholische Frauengemeinschaft (KFD), die an ihrem Stand das Ergebnis monatelanger Arbeit präsentierte. Selbstgebastelte Kalender und Karten mit Motiven aus Füchtorf, kleine Engel, Baumschmuck und selbst hergestellte Marmeladen und Holunderliköre verkauften die Frauen. Ihre Einnahmen gehen an den „Babykorb“ in Warendorf, der Bedürftige mit günstigen Babyartikeln versorgt.

Besucher fordern ihr Glück heraus

Nur wenige Schritte weiter hatte der Elternrat des St. Marienkindergartens seine Bude aufgebaut und bot das traditionelle Glücksrad an, bei dem Groß und Klein Chancen auf tolle Hauptpreise hatten. Das Geld können die Erzieherinnen nun nutzen, um neue Spielsachen für die Mädchen und Jungen anzuschaffen.

Bücher ab einem Euro

Drinnen im wohlig warmen Pfarrheim hatte die Bücherei sowie Maria Spiering ihren Stand. Die Verantwortlichen der Bücherei waren im Vorfeld die Bestände durchgegangen und hatten Bücher aussortiert, die nun für einen Euro pro zwei Zentimeter verkauft wurden. Dafür wurde die Höhe der Buchrücken gemessen. Im Pfarrheim hatte außerdem Maria Spiering einen Stand für ihre selbst gebastelten Blumenkarten aufgebaut. „Das ist etwas Schönes, was ich nach dem Feierabend machen kann“, berichtete sie, „und jetzt hatte ich einen Karton voll und wollte die Karten hier anbieten“.

Quelle: "Die Glocke" vom 03.12.2018  /  Text & Foto: J. Kleigrewe

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